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Eisheiligen: Frostgefahr bleibt in einigen Regionen bestehen

Meteorologen warnen vor möglichem Frost in Deutschland während der Eisheiligen. Betroffene Regionen müssen sich auf Minusgrade einstellen.

Von Lena Müller9. Juni 20261 Min Lesezeit

Die Eisheiligen, traditionell zwischen dem 11. und 15. Mai, sind bekannt für ihre unberechenbaren Wetterbedingungen. In diesem Jahr ist die Gefahr von Frost und Minusgraden in mehreren Teilen Deutschlands besonders ausgeprägt. Laut Meteorologen kann es in der Nacht zu Temperaturrückgängen kommen, die frostige Bedingungen begünstigen. Dies hat Folgen für die Landwirtschaft, da viele Pflanzen in dieser Zeit bereits in voller Blüte stehen und empfindlich auf Kälteeinbrüche reagieren.

Besonders betroffen sind die höheren Lagen wie das Erzgebirge und der Schwarzwald, wo die Temperaturen nachts unter den Gefrierpunkt fallen können. Auch in den gemäßigten Regionen wird empfohlen, empfindliche Pflanzen zu schützen. Die Eisheiligen gelten als eine Wettergrenze, die mit der Frühlingszeit eng verbunden ist, da sie oft das Ende der frostigen Nächte markieren sollten. Dennoch zeigt sich in diesem Jahr, dass die Kälte in einigen Gebieten hartnäckig bleibt, was zu Unsicherheiten unter Landwirten führt, die bereits mit dem Anbau begonnen haben.